since you've been gone

As soon as I'd taken it out of the envelope, I'd just stared at it, my brain not yet turning the symbols into words, into things I could parse.In that moment, it had been enough to know that she had sent me something, that she wasn't just going to disappear and leave me with nothing but questions and memories.

The Pre-Sloane Emily didn't go to parties, she barely talked to guys, she didn't do anything crazy. Enter Sloane, social tornado and the best kind of best friend—the one who yanks you out of your shell. But right before what should have been an epic summer, Sloane just… disappears. No note. No calls. No texts. No Sloane. There’s just a random to-do list. On it, thirteen Sloane-selected-definitely-bizarre-tasks that Emily would never try… unless they could lead back to her best friend. Apple Picking at Night? Okay, easy enough. Dance until Dawn? Sure. Why not? Kiss a Stranger? Wait… what? Getting through Sloane’s list would mean a lot of firsts. But Emily has this whole unexpected summer ahead of her, and the help of Frank Porter (totally unexpected) to check things off. Who knows what she’ll find? Go Skinny Dipping? Um… via
Emilys beste Freundin Sloane verschwindet samt Familie plötzlich spurlos. Ohne Abscheidsgruß, Hinweis oder irgendeine vorherige Andeutung. Nur einen Brief bekommt sie von Sloane zugeschickt, der eine Liste enthält. 13 Dinge stehen auf dieser Liste. 13 Dinge, die sie aus ihrer Wohlfühlzone herausreißen und ihr einen unvergesslichen Sommer bescheren.

Morgan Matson hat den Schwerpunkt der Geschichte unglücklicherweise nicht auf die Liste gelegt, sondern auf Protagonistin Emily. Eigentlich keine so schlechte Idee, schließlich ist es sie, die aus sich herausgehen muss, ihr Schneckenhaus verlässt und sich weiterentwickelt. Allerdings lief der Beginn dieser "Entwicklung" etwas schief. Die Autorin will uns das Bild eines schüchternen Mädchens geben, das zufrieden damit  ist unbekannt neben ihrer besten Freundin zu existieren.

People called out to her by name and waved at me, and I had a feeling that the majority of my class would, like the landscaping guy, identify me as "That girl who's always with Sloane Williams" or something along these lines. 

Es geht sogar so weit, dass Emily teilweise überhaupt nicht weiß, wie sie sich anderen Leuten gegenüber verhalten soll. So empfindet sie eine Situation als absolut unangenehm, während sie sich aber in der nächsten völlig normal benimmt.
Durch dieses mal so, mal so wurde es mir egal, was Emily passiert, was sie macht, was aus Sloane wurde und wie Emily nun damit umgeht. Das Leben geht weiter, die Erde dreht sich, Sloane hätte für immer verschwunden bleiben können und Emily genauso schlau wie am Anfang des Buches. Wen interessierts?
Man konnte sich weder mit ihr identifizieren, noch in sie hineinversetzen. Die Geschichte zog sich und wurde furchtbar langweilig.


Aber schließlich machte das Buch eine klare Wendung. Plötzlich war das keine Spur von Langeweile mehr. Emily wuchs mir ans Herz. Gespannt beobachtet man ihre Entwicklung, freut sich, wie das Mauerblümchen über seine Grenzen wächst. Nicht unschuldig dabei waren die Freundschaften, die Emily durch die Abarbeitung der Liste schließt. Am liebsten wäre ich selbst Teil des kleinen Trupps geworden, der mich immer wieder schmunzeln ließ. 

In my cupholder, my phone buzzed and I pulled it out. "The man with the umbrella does not see the sunset," I said, keeping my voice low. On the other end, I could hear Dawn doing the same. "In Rome , the fountains all face north." When we'd decided to do this, Frank had given us a crash course in spy codes, but I'd already forgotten what most of them meant, and had the distinct feeling Dawn had as well, and that we were both still using them because it was fun. 


Im Grunde genommen war ich zum Ende des Buches schließlich zufrieden gestellt, auch wenn die Geschichte trotz toller Idee mit der abzuarbeitenden Liste nicht ohne eine Liebesgeschichte auskommen kann. Romantikfans werden damit jedoch voll auf ihre Kosten kommen und Skeptiker ebenfalls. Denn für den obligatorischen Dramaanteil der sommerlichen Romanze, gibt es einen nicht ganz so leicht zu lösenden Teil, der offen bleibt. 
Sehr angenehm und vor allem interessant, waren die immer wieder eingeworfenen Rüchblicke, die nicht nur einen kleinen vorher/nachher Vergleich mit Emily bieten, sondern auch ein Bild von Sloane liefern. Dadurch wird verstärkt das eigentliche zentrale Thema von "Since You've Been Gone" beleuchtet. Nämlich die Freundschaft und zeigt, wie unterschiedlich die mit den verschiedensten Menschen ausfallen kann. 

Eine lockere Sommerlektüre mit einigen Schwächen, aber auch einer witzigen und unterhaltsamen Seite. Wer sich noch in einer nachsommerlichen Nostalgie befindet ist mit "Since You've Been Gone" vermutlich ganz gut beraten.

Kommentare:

  1. Hey ya:)
    Ist das Buch inzwischen da?:) und würdest du das Buch auch tauschen? :D Schreib ne Mail wenn ja!:)
    Jessi

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  2. Morgan Matson ist ja eine der berühmteren Autoren in dem Genre, soweit ich das beurteilen kann. Amy on the Summer Road habe ich leider noch immer ungelesen hier stehen, dabei habe ich das vor 2 Jahren glaube ich gekauft, oh Gott :o
    Ich finde die Idee mit der Liste klingt gut, auch wenn Emily viel mehr der Mittelpunkt ist. Mich spriecht das Buch viel mehr an als die anderen Bücher von ihr, na vielleicht irgendwann ^-^

    Samantha Young ist glaube ich auch nicht meine Autorin, dieses eine Buch von ihr (Dublin Road?) habe ich mal begonnen und hab es auch schnell wieder aus der Hand gelegt. Es lag nicht am Thema, sondern sie hat das so schleppend geschrieben ich weiß nicht. Das kommt mir bei ihrer Flammenmädchen Reihe auch ein bisschen so vor.
    Ne die Dschinnland Reihe von Kai Meyer habe ich noch nicht gelesen, aber mal sehen. Ich weiß gar nicht so genau worum es da geht außer halt das, was uns der Name verrät xD

    Liebe Grüße,
    May

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    1. Also wenn du "Amy on the Summer Road" gelesen hast, dann lass mich deine Meinung wissen! :D Denn über Road Trips lese ich immer sehr gerne.
      Um einen Krieg zwischen Dschinnen und Sturmkönigen. Das orientalische Setting hört sich so vielversprechend an und beim Klappentext musste ich sofort an Aladin denken.

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